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Beyond der Code

  • Autorenbild: Hilal Kesikci
    Hilal Kesikci
  • 23. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

Jede Karriere hat ihre eigene Geschichte – und manchmal führen diese Geschichten von den ersten Codezeilen bis in Führungsrollen in internationalen Tech- und Finanzprojekten. In unserer Interviewreihe Beyond der Code sprechen wir mit ehemaligen Defia-Kolleg:innen darüber, wie ihr Weg nach der Zeit bei uns weiterging.


Dieses Mal freuen wir uns, Kerem vorzustellen. Er war 2015–2016 Teil des Defia-Teams und lebt heute in London, wo er als Vice President in einem internationalen Finanz- und Technologieumfeld arbeitet. Sein Weg in die Softwarewelt begann früh – aus Neugier, aus Begeisterung für Technik und aus dem Wunsch, Dinge selbst auszuprobieren. Bei Defia arbeitete er an praxisnahen Projekten, die ihn sowohl technisch als auch im Teamwork geprägt haben.


Tauchen wir ein in seine Geschichte – jenseits des Codes.

Kerem bei einer Präsentation während seiner Zeit bei Defia
Bild: Ein Rückblick auf Kerem während einer Präsentation bei Defia.

  1. Kannst du uns erzählen, wie deine Reise in der Softwareentwicklung begonnen hat und was deine Begeisterung dafür geweckt hat?


Schon als Kind habe ich mich sehr für Videospiele interessiert. Mein erster Kontakt mit etwas, das man als „Coding“ bezeichnen könnte, war eigentlich das Schreiben eines Makros in einem MMORPG im Jahr 2007. Das war der Moment, in dem ich gemerkt habe, wie spannend es ist, Dinge selbst zu bauen und zu automatisieren.


  1. Wie bist du zu Defia gekommen und was hat dich daran gereizt, Teil des Teams zu werden?


Nach meinem Masterabschluss habe ich nach Möglichkeiten in Istanbul gesucht. Ich wollte eine stark technische Rolle, mit guten Verbindungen zur Industrie, und an Projekten arbeiten, die Menschen wirklich im Alltag nutzen. Das Projektportfolio von Defia war genau das, was ich gesucht habe – und ich habe mich sehr gefreut, als ich die Stelle angeboten bekommen habe.


  1. Gab es ein Projekt oder eine Herausforderung bei Defia, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?


In meiner Zeit bei Defia habe ich viele schöne Erinnerungen gesammelt. Eines der wichtigsten Projekte für mich war eine Verkehrs­kamera-Anwendung, die wir für einen Kunden entwickelt haben. Dabei bin ich mit vielen neuen Herausforderungen konfrontiert worden. Besonders gut erinnere ich mich an ein UI-Element – einen Slider mit drei Reglern. Ich habe mehrere Tage versucht, das Problem alleine zu lösen, bevor ich schließlich Ozan um Hilfe gebeten habe. Rückblickend hätte ich ihn wohl früher fragen sollen.


Kerem an seinem ersten Tag bei Defia
Bild: Der erste Tag im Büro. (von Kerem Akyüz)
  1. Was waren rückblickend die wichtigsten Wendepunkte oder „Game Changer“ in deiner bisherigen Karriere?


Mir ist klar geworden, dass ich ständig neue Technologien und Methoden lernen muss, um in dieser Branche relevant zu bleiben. Das spiegelt sich gut in dem Satz wider: „Today’s code is tomorrow’s legacy code.“


  1. Welche persönlichen Stärken oder Werte hast du bei Defia entdeckt oder weiterentwickelt?


Die wichtigste Lektion für mich war: Um gute und effektive Software zu entwickeln, muss man zuerst die Anforderungen wirklich vollständig verstehen.


  1. Was macht Defia deiner Meinung nach anders oder besonders im Vergleich zu anderen Unternehmen in der Branche?


Defia ist ein großartiges Softwarehaus – mit starker, praxisnaher technischer Expertise und einer Unternehmenskultur, die sich konsequent an Best Practices orientiert.


  1. Welchen Rat würdest du jemandem geben, der heute mit Softwareentwicklung anfängt?


Zunächst einmal: Sei offen dafür, von deinen Kolleg:innen und ihren Erfahrungen zu lernen. Gleichzeitig sollte man Blogs und Bücher lesen und Online-Ressourcen nutzen, um den eigenen Horizont so weit wie möglich zu erweitern.


  1. Wenn du deinen bisherigen Karriereweg in einem Motto oder Zitat zusammenfassen müsstest – welches wäre das?


„The function of good software is to make the complex appear to be simple.“ — Grady Booch


  1. Und zum Schluss: Wenn du deine Zeit bei Defia mit einem GIF zusammenfassen müsstest – welches würdest du wählen?


Wir bedanken uns herzlich bei Kerem für das Teilen seiner Geschichte und Erfahrungen. Sein Weg zeigt, wie wichtig Neugier, Lernbereitschaft und ein starkes technisches Fundament für eine internationale Karriere sind. Bleiben Sie dran – Beyond der Code: Weitere inspirierende Geschichten folgen hier in unserem Blog.

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